Ada Hillebrecht „verwurzelt“ 21.04.2021

mittlerewile erreichen mich eingrabungserfahrungen. danke jana, ruth, ingo, yunna und siman! ich feue mich, die verschieden beiträge zu sehen und merke, dass wirklich jede und jeder andere eindrücke mitnimmt und mit unterschiedlichen vorüberlegungen an die sache rangeht. das finde ich prima, denn für mich ist das verwurzelt sein, dieser komische zustand, den man erreicht, wenn man sich knöcheltief einbuddelt auch etwas ganz ambivalentes. „Ada Hillebrecht „verwurzelt“ 21.04.2021“ weiterlesen

Philipp Michalski & Ole Prietz „Chrome“ 14.04.2021

In dieser Arbeit interessiert uns die Verschiebung von räumlichen Realitäten.
Das Urbane wir in den ländlichen Kontext transferiert. Wir betrachten den
Wald nicht als Spaziergänger, sondern nähern uns dem Ruralen mit der Logik
eines Graffitisprayers, indem wir uns einen großen Baum an prominenter Stelle für unsere Aktion auswählen. Der skulpturale Aspekt der Arbeit steht dabei gleichberechtigt neben der performativen Geste, des Sprühens an sich, welche durch die Videodokumentation festgehalten wird.
Im geplanten Malkurs werden, durch die Auseinandersetzung mit Graffiti und
Landschaftsmalerei, zwei Genres der Kunst zusammengebracht, die ihr
Kunstverständnis aus sehr verschiedenen Kriterien entwickeln
Unsere Motivation für diese Arbeit ist es zum einen, uns den logistischen und
praktischen Problemen, zu stellen, die sich durch die Dimension einer solchen Arbeit ergeben und diese zu bewältigen.
Zum anderen reizt uns an diesem Projekt die Verwebung verschiedener Medien miteinander. So wird die Arbeit sich aus der skulpturalen Komponente des besprühten Baumes, der Videodokumention, als auch durch die Erfahrungen mit den Teilnehmer*innen des Malkurses zusammensetzen.

Was passiert gerade bei „Forced Feral“?

mit Arbeiten von:
Stéphane Krust „co-pain“
Ada Hillebrecht „verwurzelt“
Berit Riekemann „no fear“
Minjeong Park „Kaffee-schuhe“ und „Tastatur“
Philipp Michalski & Ole Prietz
Jana Thiel „cabeenet“
Quin McLennan „Moneytree“/“Crassula Ovata“
Martin Reichmann „Gib Seele“/“Hausverbot“
Eunhye Kim „Topf“
Kaori Tomita „(h)ear“
Paul Putzier „Pilzformen“
Seung Hyun Seo „Ein neuer Ort“
Janis Mengel
„Marmelade“
Ruth Rubers „Portrait or landscape?“
Yunna Diao & Siman Chen

Eröffnung: 26.06.2021
Ort: Kunstverein & Stiftung Springhornhof Neuenkirchen
Lageplan der Arbeiten (sobald verfügbar hier anzuklicken)

Stéphane Krust „co-pain“ 07.04.2021

Springhornhof project 2021 – “co – pain” Stéphane Krust

kstephane@hfk-bremen.de

In french the word “copain” (friend) means to eat the bread together.

I want to draw communal bakery, shared bread oven, backhouses…


Imagine kneading the bread dough, seeing the leaven taking shape, swells up, baking the breads, together take out the batch, in open air takes place the greedy meeting, what better than to split the bread when it’s warm, share it fast!

For the Springhornhof art project I would like to propose a series of drawings of backhouses, ovens pictures scattered all around the city. For an aesthetic research of this traditional object, designs playing the surroundings. Waiting to fire.

Presentation
-can be exhibited as a Series of Drawing (painted photographs, see examples) in the gallery of the Kunst Ferein
can be displayed in the street on billboards
a life-size drawing can be made on site

 

 

 

Forced Feral / Erzwungene Verwilderung

Kaori Tomita Hasenohren

Forced Feral / Erzwungene Verwilderung

(english version below)
Nicht ohne meine Kaffeeschuhe! Und nur mit Muschelschalen voller Marmelade nähert man sich den Landschaftskunstwerken des Kunstvereins Springhornhof in der Lüneburger Heide. Direktorin Bettina von Dziembowski lud die Studierenden der Klasse Kayle Brandon/Ruth Rubers/Ingo Vetter/Olav Westphalen von der Hochschule für Künste Bremen nach Neuenkirchen ein, um mit dem Kunstverein und der seit den 1960er Jahren entstandenen und heute rund 40 Werke umfassenden Skulpturen im Landschaftsraum zu arbeiten. Die Corona-Pandemie veränderte alles, die Formen der physischen und sozialen Auseinandersetzung, durchdrang Planung, Umsetzung, Kommunikation und Vermittlung. Die Pandemie wurde zur Bedingung dessen, was wir „Erzwungene Verwilderung“ nennen.
(Verfolge hier unsere Arbeiten am Springhornhof.)

„Forced Feral / Erzwungene Verwilderung“ weiterlesen

Minjeong Park „Tastatur“ 26.02.2021

„Tastatur“
Ich möchte der Natur  eine Chance geben, um eine Nachricht zu schicken.

Projecktbeschreibung :  die große Tasten bauen
Material : Erde, Beton
Größe: H: 50cm B:1m T:1m
Standort : Nähe von Hahnenbach (Fluss) in Springhornhof
Dauer der Austellung : bis die Tastatur verschwindet

Minjeong Park „Kaffee-schuhe“ 26.02.2021

„Kaffee-schuhe“

Projecktbeschreibung : Video mit Kaffee-schuhe, Fußabdrucken und Topfplanze in Quarantäne
Material : Kaffee-schuhe, Blumentopf, freischhaltfolie
Woher kommt die Idee : Corona Pandemie, Lockdown, Quarantäne

Was motiviert dich, diese Arbeit umzusetzen : Viele der Veränderungen, die aufgrund von Corona auftreten, beeinträchtigen das tägliche Leben und erschweren es.

Martin Reichmann „Gib Seele“ / „Hausverbot“ 22.02.2021

„Gib Seele“/“Hausverbot“Projektbeschreibung:
DanceStacks als Betonskulpturen stehen im Wald und erinnern an Feierkultur und Weltuntergang


Material:
Beton, Stahl
Größe: 18,5cm an guten Tagen / zwei mal 130 x 160 x 140
Standort: Lüneburger Heide
Dauer der Ausstellung: Unbegrenzt (hoffentlich)

Ich mag Tanzen und laute Musik und Beton und so und bin voll sad grad wegen Gesamtsituation
Die Clubs sind tot, lang lebe der Rave!

Ada Hillebrecht „verwurzelt“ 12.02.2021


„verwurzelt“

Projektbeschreibung:
wie fühlt es sich an verwurzelt zu sein? ist es standfest, einschränkend, kitzelt es? an welchem ort verwurzelt man? wie ist der blick von dort aus? wie wird geblickt?
einzelne menschen werden eingeladen, ihre füße an von ihnen ausgewählten orten einzugraben um antworten auf diese fragen zu finden und ihre erlebnisse zu teilen.
die erfahrungen werden in einem virtuellen archiv zusammengetragen und im springhornhof ausgestellt.

Material:
performance, website (foto, video, text)
Größe:
performancedauer: jeweils 15 minuten
Standort:
20cm tief
Dauer der Ausstellung:
permanent im erfahrungs-archiv
Woher kommt die Idee:
im springhornhof existieren verschiedene arbeiten innerhalb einer landschaft. besuchende betrachten diese arbeiten immer in zusammenhang mit der landschaft. wie wir etwas betrachten hängt maßgeblich vom ausgangspunkt der betrachtung ab.
was, wenn dieser aussichtspunkt fest ist? ich möchte eine möglichkeit geben, in der landschaft zu sein, vielleicht teil davon zu werden und sie durch einen gelenkten blick intensiv wahrzunehmen.
Was motiviert dich, diese Arbeit umzusetzen:

diese arbeit kann halt geben, kann befreiend sein, kann zugehörigkeit in gemeinsamer erfahrung schaffen. sie ermöglicht eine auseinandersetzung mit sich selbst in der landschaft.

Quin Maclennan „Moneytree“/“Crassula Ovata“ 11.02.2021

Titel der Arbeit
Moneytree/ Crassula Ovata

Projektbeschreibung
In meinem Projekt geht es um die Erforschung der Beziehung zwischen den Wohnräumen der Menschen und der Natur. Über die Zeit habe ich mich gefragt wie ich von meinem Wohnraum aus eine Verbindung zu anderen und zu einem anderen Ort schaffen kann und festgestellt, dass ein Fragment der Natur auf meinem Fensterbrett sitzt. Die „Crassula Ovata“ hat mich begleitet seitdem ich in Deutschland wohne und symbolisiert Umzug, Glück und Reichtum.
Material
Britische 1 Pfund Münzen (Nickel-Messing: 70% Kupfer, 5,5% Nickel, 24,5% Zink)
(Kupfer oder Bronze)

Größe
Unter 50 cm

Standort
Springhornhof 
Galerie

Janis Mengel „o.T.“ 10.02.2021

Computerberechnete Skulptur wird handwerklich umgesetzt; Aus Fotos eines Aktmodells wird von einem Programm ein 3D Modell erstellt und ausgedruckt. Dann wird die Form stark vergrößert in Ton modelliert und in Gips abgegossen.

Geplanter Standort: Innenbereich Galerie Springhornhof

Philipp Michalski & Ole Prietz 01.02.2021

Ein toter Baum im Wald wir komplett mit Chromelack eingesprüht.
Der Prozess wir gefilmt und in der Ästhetik eines Graffiti-Films dokumentiert.
Während der Projektdauer wird die Veränderung des Baums innerhalb seiner Umgebung immer wieder fotografisch festgehalten. Während der Vernissage möchten wir den Besucher*innen unsere Arbeit, im Rahmen eines Malkurses, näher bringen.
Größe: 12 Meter, Standort: 53.04062689116279, 9.653913779640027Unser Projekt ist zu sehen ab 14.02.2021
Mögliche Titel:
– Katharina Grosse? Ist uns zu bunt.
– 2 Guys 1 Scaffolding
– 3600ml Chrome
– „das sind ja nett aus, aber was soll das?“