Detailed article about the MAP project

7. März 2025 - Ingo Vetter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Caroline Levine has written a detailed article about MAP, the joint project between Heritage Art Space Hanoi and University of the Arts Bremen.

Einführungskurs Steinbildhauerei

2. März 2025 - Ingo Vetter

Janis Mengel, ausgebildeter Steinmetz, ehemaliger Studierender der HfK und heute einer der Leiter:innen der Bildhauerwerkstatt der JVA Oslebshausen gibt einen Einführungskurs Steinbildhauerei im Sommersemester:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Kurs werden wir uns mit den handwerklichen Grundlagen der Steinbildhauerei vertraut machen.

Am 11.04.2025 um 16.00 Uhr treffen wir uns das erste Mal in der Wetterhalle um individuelle Ideen zu besprechen und diese dann in den darauffolgenden Wochen umsetzen. Anschließend wird es zwei feste Termine pro Woche geben um gemeinsam an unseren Figuren zu arbeiten und zusammen Fragen zu klären, das Freigelände steht aber die ganze Zeit über zum Arbeiten zur Verfügung.

Von Hand abgesetzte Flächen, Oberflächenbearbeitung, geometrische Formen, Profile, Schrift, vollplastische und punktierte Arbeiten – alles ist möglich. Vorkenntnisse braucht es nicht.

Die Termine sind:

Erstes Treffen:
Freitag 11.04. von 16.00 bis 17.30 Uhr Wetterhalle, Vorbesprechung
Danach folgende betreute Tage:
Montag 14.04. von 13  bis 17.30 Uhr
Donnerstag 17.04. von 10 bis 15.30 Uhr
Dienstag 22.04. von 13 bis 17.30 Uhr
Freitag 25.04. von 10 bis 15.30 Uhr
Montag 28.04. von 13 bis 17.30 Uhr
Freitag 02.05. von 10 bis 15.30 Uhr
Montag 05.05.  von 13 bis 17.30 Uhr
Freitag 09.05. von 10 bis 15.30 Uhr
Abschlusstreffen:
Freitag 23.05. von 13 bis 17.30 Uhr, kurze Präsentation der Arbeiten

Es gibt nur 10 Arbeitsplätze und deshalb werden wir vermutlich losen müssen. Anmeldungen über Artist!

Diplomausstellungen Februar 2025

8. Februar 2025 - Ingo Vetter

Vier Studierende der Klasse präsentieren ihre Diplomausstellungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziti Xu in der Galerie Kleine Flut mit ihrer künstlerischen Recherche zu gebundenen Füßen. Beginnend mit den Füßen ihrer Ur-Großmutter, befragt sie die Auswirkungen dieses  Schönheitsideal bis in die heutige Generation. Eine Installation mit modellierten Füßen in Originalgröße aus Seladon-Keramik, Stoffbandagen aus der Kleidung von Ziti und Auszügen aus Social Media Kommunikationen über die Erfahrungen mit den deformierten Füßen der Groß- und Ur-Großmütter

 

 

 

 

 

 

 

 

Jana Thiel zeigt mit „Letzte Räume“ in der Galerie K‘ eine Ausstellung zu den Schwellen, die wir durchlaufen, wenn wir von einer Person zur Materie werden. Es werden verschiedene künstlerische Formen (Malerie/Wandelaltar, Skulptur, Fries, Zeichnungen, Installation) aufgegriffen, um sich direkt mit Architekturen, Vorgängen und Ritualen sowie Materialien der Bestattungskultur zu beschäftigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jiale Wei verschenkt das Ausstellungsschiff MS Dauerwelle. In seiner materialgewaltigen Installation „zu verschenken“ gibt er eine chinesische Sicht auf das deutsche Phänomen der „zu verschenken“-Kartons. Jiale erzählt Geschichten mit den gefundenen Gegenständen. Unter anderen auch die seiner verschwundenen Schwester, die während der strengen Zeit der Ein-Kind-Politik in China wegadoptiert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Siman Chen kommt mit seinen Langzeit-Videountersuchungen auf grundsätzliche Fragen: Eine Überblendung verschiedener Video-Selbstprtraits seit seiner Highschool-Zeit wird zu einem „Sich-selbst-werden“. Die Videoaufnahme einer Überwachungskamera handelt von internalisierten Kontrollmechanismen und die einfache Tätigkeit der Montage eines Flachbildschirms wird in der Wiederholung zum kosmischen Nirvana.

 

 

Poster für Hanoi

17. Dezember 2024 - Ingo Vetter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bremer Arbeitsgruppe hat 15 Postermotive zum Thema „Bewegung“ entwickelt, die nun an den Taschen des Lieferservice GHTK durch die Straßen Hanois fahren.

Beteiligte Künstler:innen: Kayle Brandon, Felix Dreesen, Jeroen Jacobs, Soobeen Woo, Alexander Noah, Siegfried Bank, Florian Witt

Mehr Information auf der Homepage des Heritage Art Space.

Organisiert von Ingo Vetter, Felix Dreesen und Phạm Út Quyên
Technische Unterstützung von Lê Hùng
Dokumentation von Nguyễn Minh Hoàng, Út Quyên, Thu Thảo

Gefördert von BMBF/FONA, Waldemar Koch Stiftung Bremen und GHTK Hanoi

Vier neue Kunstwerke für die Großsiedlungen der GEWOBA

11. Dezember 2024 - Ingo Vetter

Im Oktober 2024 jährte sich die Gründung der GEWOBA zum hundertsten Mal – ein Jubiläum das die GEWOBA ein halbes Jahr lang mit einem Reigen an Aktivitäten gefeiert hat. Darunter eine Kooperation mit der Hochschule für Künste (HfK) Bremen, deren Ergebnisse nun in einer Publikation und vier neuen Kunstwerken gezeigt werden.

Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum aus verschiedenen Epochen findet man an vielen Stellen in Bremen und Bremerhaven, so auch in den Quartieren der GEWOBA. Doch nicht immer sind Informationen oder das Wissen zu den Kunstwerken noch vorhanden. Ihr 100-jähriges Jubiläum hat die GEWOBA zum Anlass genommen, die Hochschule für Künste Bremen zu beauftragen, vorhandene Kunstobjekte zu dokumentieren, Informationen zu recherchieren und neue ortsspezifische Kunstwerke zu entwerfen.

 

Publikation „aktiv dran vorbei“ präsentiert Kunst am Bau in GEWOBA-Quartieren

Im Jahr 2022 starteten Studierende der HfK das Kooperationsprojekt zur Bestandsaufnahme der Kunst am Bau in den Quartieren der GEWOBA. Nun liegt das Ergebnis dieser intensiven Dokumentationsarbeit vor: die Publikation „aktiv dran vorbei“. Mit Texten unter anderem der Bremer Schriftstellerin Leyla Bektaş und einer aufwendigen Gestaltung, die das Buch selbst zu einem Kunstobjekt macht, haben Studierende die künstlerische Vielfalt und Geschichte der urbanen Kunstwerke in Bremen eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Hierfür wurde das Buch auf die Shortlist „Deutschlands schönste Regionalbücher“ in der Kategorie Sachbuch/Ratgeber gesetzt, die der Börsenverein des deutschen Buchhandels und die Stiftung Buchkunst jedes Jahr auszeichnen.

Die Publikation wurde von Prof. Andrea Rauschenbusch und Gregor Schreiter betreut.

 

Neue Kunstwerke

Im Rahmen der Dokumentation wurden rund 100 Kunstwerke beschrieben und deren Wirkungen sowie Funktionsweisen reflektiert. Die Studierenden, die aktiv an dem Projekt beteiligt waren, entwickelten zudem eigene Konzepte für neue Kunstwerke. Vier dieser Ideen wurden schließlich ausgewählt und realisiert, um die urbane Landschaft der GEWOBA-Quartiere weiter zu bereichern. Betreut wurden die Projekte von Prof. Ingo Vetter, Ellen Blumenstein und Ruth Lübke.

„Fortschritt“ von Quin Maclennan: Zwei monumentale DocMartens-Stiefel aus Beton schmücken nun eine Grünfläche der GEWOBA in der Delfter Straße, Huchting. Die 2,5 Meter hohen Stiefel, von der Künstlerin in einer Fertigungshalle des BWE-Bau Lemwerder modelliert, wurden in einem Graffiti-Workshop mit Jugendlichen aus der Nachbarschaft farblich gestaltet.

Die HfK-Künstlerin Quin Maclennan, die selbst in Huchting lebte und oft genau die Schuhe trug, nach denen die Skulpturen modelliert sind, begleitete während ihrer Zeit dort verschiedene soziale Kinder- und Jugendprojekte. „Mit meinen Schuhen möchte ich anderen symbolisch die Möglichkeit geben, in meine Fußstapfen zu treten und ihre Spuren bewusst zu hinterlassen. Ich hoffe, dass das Werk die Umgebung interaktiv erlebbar macht und junge Menschen dazu inspiriert, sich mit großen Themen auseinanderzusetzen und die Freude am Mitgestalten zu entdecken“, sagt Maclennan.

 

„Hasen“ von Kaori Tomita: 17 verspiegelte Edelstahl-Hasen-Wetterfahnen wurden auf Dachvorsprüngen, Hausecken und Eingängen im GEWOBA-Quartier Osterholz-Tenever montiert und sollen zu einem neuen Erkennungszeichen der Siedlung werden. Die beweglichen Objekte schaffen eine neue, reflektierende Dynamik im Viertel. Die Künstlerin Kaori Tomita betont die organische Verbindung zwischen den „Hasen“ und der Umgebung: „Sie drehen sich im Wind, verschmelzen mit den Farben des Himmels, des Grüns, des Bodens und der Mauern, entziehen sich den Blicken der Menschen und im Licht.“

 

„Look“ von Yuan Lin: Ein Paar überdimensionale Kulleraugen befinden sich nun an der Fassade des achtstöckigen Gebäudes Ludwig-Roselius-Allee 202 in Blockdiek. Die sich langsam drehenden Pupillen verleihen dem Wohnhaus und dem davorliegenden Platz ein ausdrucksstarkes „Gesicht“. Yuan Lin erklärt: „Die Augen sind von weitem sichtbar und sehen ihrerseits stumm über das gesamte Quartier Blockdiek. Sie bringen einen Moment von Komik an die funktionale Architektur, etwas unerwartetes, was alle Passant*innen zum Schmunzeln bringt.“

 

„Pauline“ von Berit Riekemann: Eine lebensgroße Bronzefigur, die eine Frau beim Drachensteigen zeigt, setzt neue Akzente am Rainer-Maria-Rilke-Weg in Bremerhaven-Lehe. Die Figur wurde zwischen den Häusern auf einer freien Wiesenfläche platziert und symbolisiert die Dynamik sowie den Lebensalltag in der Siedlung. Berit Riekemann betont: „In ‚Pauline‘ steckt viel von mir persönlich. Ich hoffe, dass eine positive Kommunikation zwischen den Menschen, die vorbeikommen und ‚Pauline‘ stattfinden kann, sei es ein wohlwollender Blick oder auch ein kritischer.

Diese neuen Kunstwerke tragen zu dem Ziel des Projekts bei, die Wahrnehmung und Identität der Stadtquartiere zu stärken und sie um zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum zu bereichern.

„Kunst für Alle“ ist jetzt online

2. Dezember 2024 - Ingo Vetter

Die Kurzfilme zu Kunst im öffentlichen Raum von Beatrix Schwehm sind nun online und können auf Vimeo angeschaut werden:

Konzept + Regie: Beatrix Schwehm
Kamera + Schnitt: Sebastian Funk
Sounddesign: Anders Wasserfall
Graphik: Christina Friesch/ Sebastian Funk
Kamera Korea: Jung Jai UK

© Beatrix Schwehm 2024