Philipp Michalski & Ole Prietz „Chrome“ 14.04.2021

In dieser Arbeit interessiert uns die Verschiebung von räumlichen Realitäten.
Das Urbane wir in den ländlichen Kontext transferiert. Wir betrachten den
Wald nicht als Spaziergänger, sondern nähern uns dem Ruralen mit der Logik
eines Graffitisprayers, indem wir uns einen großen Baum an prominenter Stelle für unsere Aktion auswählen. Der skulpturale Aspekt der Arbeit steht dabei gleichberechtigt neben der performativen Geste, des Sprühens an sich, welche durch die Videodokumentation festgehalten wird.
Im geplanten Malkurs werden, durch die Auseinandersetzung mit Graffiti und
Landschaftsmalerei, zwei Genres der Kunst zusammengebracht, die ihr
Kunstverständnis aus sehr verschiedenen Kriterien entwickeln
Unsere Motivation für diese Arbeit ist es zum einen, uns den logistischen und
praktischen Problemen, zu stellen, die sich durch die Dimension einer solchen Arbeit ergeben und diese zu bewältigen.
Zum anderen reizt uns an diesem Projekt die Verwebung verschiedener Medien miteinander. So wird die Arbeit sich aus der skulpturalen Komponente des besprühten Baumes, der Videodokumention, als auch durch die Erfahrungen mit den Teilnehmer*innen des Malkurses zusammensetzen.

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